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Category : Games
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Xbox 360 - Die Ernüchterung
Viele Monate haben wir nun auf die neue Konsole gewartet. Next Generation Gaming, nichts weniger erwartet man von der Xbox 360. Eine nie gesehene Grafik in HDTV-Auflösung, herausragende Multimedia-Fähigkeiten und eine nahtlose Anbindung an Xbox Live. Der nächste Schritt eben. Nun, drei Tage nach dem Verkaufsstart macht sich Ernüchterung breit. Eigentlich kam die Ernüchterung bereits am ersten Tag, nachdem man einige Stunden lang die grandiosen Grafiken eines PGR3 bewundert hatte und aus dem Staunen nicht herauskam. Doch irgendwann kehrt der Spielealltag ein und es ist so als würde man mit einem Kater nach einer durchzechten Nacht erwachen. Die Konsole ist nicht fertig. Das kann man als Fazit nach den wenigen Tagen ziehen. Es gibt viele Probleme. Manche sind klein und nervig, mache sind haarsträubend und ein guter Grund, das Gerät umgehend wieder zurückzugeben. Punkt 1: Lärmbelästigung Dass eine Konsole mit drei leistungsfähigen Prozessoren nicht flüsterleise sein würde, hat wohl niemand ernsthaft erwartet. Die Lüfter sind auch nicht übermäßig laut. Nicht wesentlich lauter als die der alten Xbox. Was an der Xbox 360 laut ist, was an der Xbox 360 unfassbar laut ist, das ist das DVD-Laufwerk. Legt man zum ersten Mal ein Spiel ein, sagen wir PGR3, dann erlebt man eine unangenehme Überraschung. Das Laufwerk läuft immer, zu jedem Zeitpunkt, mit voller Geschwindigkeit und verursacht einen Radau, den man nicht ertragen kann und nicht ertragen will. Diese Konsole wird als Spielkonsole verkauft. Das heißt, sie wird vornehmlich in Wohn-und Kinderzimmern zu finden sein. Nicht im Stahlwerk und auch nicht auf der Rollbahn eines Flughafens, wo man ohnehin nichts hören kann. Es ist unbegreiflich, wie Microsoft eine solche Lärmquelle in den Handel bringen kann. Es ist eine Frechheit und mit nichts zu entschuldigen. Was auch immer die technischen Gründe dafür sein mögen, es sollte dem Käufer vollkommen egal sein. Man darf und muss für den Preis von mehreren hundert Euro erwarten, dass man nicht gegen den Lärm anbrüllen muss. Punkt 2: Sprachqualität Die Sprachqualität des neuen Headsets ist schlicht gesagt mies. Wenn man Glück hat und in einer Spielelobby eine Unterhaltung ohne tausendfaches Echo und Rückkopplungen führen kann, dann fällt einem sofort auf, dass die Qualität der übertragenen Sprache wesentlich schlechter ist als bei der alten Xbox. Man hört fortwährend ein Hintergrundrauschen und kleine Störgeräusche. Traurig und auch peinlich für Microsoft ist, dass man mit dem alten Headset keinerlei Rückkopplungen und Echos verursacht. Oft hält man beim Spielen einfach die Schnauze, weil man befürchtet, sich permanent selbst zu hören und Echos und Rückkopplungen zu verursachen. Eine wesentliche Komponente der Xbox, das Online-Spiel mit Freunden, wird dadurch torpediert und zunichte gemacht. Punkt 3: Abstürze Im Vorfeld tauchten Berichte über, angeblich häufige, Abstürze auf. Microsoft gab schnell bekannt, dass in den meisten Fällen diese Abstürze der Konsole durch unsachgemäßes Verdecken der Lüftung und des Netzteils verursacht wurden. Ansonsten sein alles im grünen Bereich und kein Grund zur Sorge. Zudem sei die Fehlerquote im Rahmen der Toleranzen. Nun, es gibt diese Abstürze. Es gibt sie und sie werden nicht durch Hitze und unsachgemäße Lagerung der Xbox 360 verursacht. Sie werden, wie es den Anschein hat, in den meisten Fällen durch das neue Dashboard verursacht. Bei der Xbox 360 kann man die Freundesliste immer und überall aufrufen. Während des Spiels, während eines Chats und auch während der Ladepausen von Spielen. Genau dies sollte man sich aber verkneifen. Mir persönlich ist die Xbox bereits drei Mal eingefroren. Jedes Mal habe ich die Freundesliste während ein neuer Spielabschnitt geladen wurde. Viele Spieler aus meiner Freundesliste haben das Problem. Einige verschwinden aber auch so plötzlich mitten im Spiel, weil die Konsole alle Viere von sich gestreckt hat. Ohne erkennbaren Grund. Fazit So schön und beeindruckend die Leistung der Xbox 360 auch sein mag, man merkt an vielen großen und kleinen Details, dass sie zu früh auf den Markt geworfen wurde. Eine Spielkonsole, die jederzeit abstürzen kann und die im Wohnzimmer einen unerträglichen Lärm verursacht, hat auf dem Markt nichts zu suchen. Ich bin gern bereit, mehrere hundert Euro dafür auszugeben, aber dann erwarte ich auch gefälligst, dass ich ein gewisses Maß an Qualität bekomme und mir das Spielen nicht vermiest wird. Die Gründe für das offensichtliche Versagen des Hersteller sind mir ehrlich gesagt vollkommen egal. In zahlreichen Foren häufen sich die Berichte über all diese und weitere Probleme. Der Support bei Microsoft scheint vollkommen überlastet zu sein und bei eBay findet man unzählige Konsolen von enttäuschten und genervten Erstkäufern. Für mich persönlich ist dieser frühe Start gründlich in die Hose gegangen.
Bericht von der Dunklen Seite
Es soll ja Menschen geben, die Xbox Live als zu teuer abtun, die sich dagegen aussprechen, weil es eine monatliche Gebühr kostet, weil man eine Kreditkarte benötigt und weil es von Microsoft ist.
So what! Wie man es schlechter treffen könnte, kann man sehen, wenn man auf einem DOS-Rechner ein Onlinespiel einlegt. Viel schlechter sogar. Nehmen wir als Beispiel Battlefield 2, ein derzeit ungemein beliebtes und auch packendes Spiel. Dieses Spiel hat alles, was ein Onlinespiel ausmacht. Packende Zweikämpfe, zahllose Fahrzeuge, Hubschrauber, Boote, Panzer und Kampfbomber, die man besteigen kann und mit denen man auf den riesigen Karten den Gegnern einheizen kann. Hinzu kommt eine, auf Highend-Rechnern, grandiose Grafik und krachende Soundeffekte.
Bis zu 64 Spieler liefern sich halbstündige Schlachten, erobern Flaggen, stürmen Basen und sprengen Brücken in die Luft. Ja, wahrlich ein Spiel, das auf Teamplay ausgelegt ist. Genau dafür hat Electronic Arts, der berüchtigte Publisher, der schon so manches Xbox-Live Spiel versaut hat, eine Funktion eingebaut, die per VoiceOver IP die Unterhaltung untereinander erlaubt. Nur, stöpselt man ein Headset an seine DOSe an, weil man denkt, dort geht es genauso fröhlich plappernd zu wie auf der Xbox, wird man eine herbe Enttäuschung erleben. Totenstille. Nur manchmal kommt ein zaghaftes "Hört mich jemand?" aus den Lautsprechern. Als Antwort kommt ein ebenso zaghaftes "Ja, ich kann Dich hören". Und dann herrscht wieder diese nervenaufreibende Stille unter den Mitspielern. Und dann kommt man dahinter: die sind es nicht gewohnt, die kennen es nicht anders, die tippen lieber...
Wenn jemand mit einem anderen Spieler in einem Panzer sitzt und ihm einen Ratschlag oder Befehl erteilen will, dann tippt er es lieber schnell in die Tastatur Knall ihn ab!...LOL. Auf die Idee, es schnell und einfach per Mikrofon zu sagen, kommt niemand. Selbst wenn, man weiß ja nicht, wer da gerade spricht, denn eine Anzeige wie man sie von jedem Xbox Spiel gewohnt ist, existiert nicht. Taktisches Vorgehen in einer kleinen Gruppe wird dadurch nicht gerade einfach gemacht. Manchmal versteht man sich auch ohne Worte, wenn man etwa mit zwei Kameraden um einen feindlichen Stützpunkt schleicht und aus dem Hinterhalt versucht, diesen einzunehmen. Doch die fehlende Kommunikation untereinander macht es unnötig schwierig.
Sicher, auf Servern, die Clans exklusiv für sich haben und dafür monatlich viel Geld ausgeben, mag das anders sein, doch der durchschnittliche Spieler, der einfach einige Runden spielen will, wird nie erleben, wie es ist, auf einem Server zu spielen, auf dem jeder zur Kommunikation ein Headset einsetzt.

Punkt zwei sind die Freundeslisten. Sie sind nicht da. Im Spiel gibt es eine Liste mit verfügbaren Servern und das war´s. Hat man mit jemandem gut zusammengespielt und würde dies gern auch in Zukunft tun, stehen die Chancen nicht schlecht, dass man diesen Spieler nie wieder sehen wird.
Es fehlt einfach eine zentrale Stelle, die die Verwaltung von Spielern übernimmt. Zwar gibt es da Gamespy, doch dafür müsste jeder diese Software installieren und sie auch nutzen. Doch ist sie einerseits nicht sehr komfortabel und andererseits muss man dafür das Spiel verlassen.

Nach einigen Tagen Battlefield 2 merkt man wie gut es ist, Xbox Live zu haben. Freundeslisten, Plappern per Headset, jederzeit auffindbare Freunde und Funktionen zum Versenden von Nachrichten über die Spielegrenzen hinweg. Das ist jeden Cent wert, den man dafür ausgibt. Dies definiert den Begriff Community vollkommen neu. Erst dann wird man feststellen, dass dieser Schritt von Microsoft eigentlich eine Revolution war und wie gut man es hat als Xbox Spieler...

I Microsoft

Wer einmal Mist baut..
Wer einmal Mist baut, dem glaubt man nicht. Dieses etwas abgewandelte Sprichwort trifft perfekt auf Videospiele zu. Seit dem letzten Jahr kamen einige Spiele auf den Markt, die dem Einzelspieler ein großartiges Spielerlebnis boten. Spiele wie Burnout 3, Need for Speed 2, Ghost Recon 2 oder Brothers in Arms. Aber auch Star Wars Battlefront, das sich kaum an Einzelspieler gerichtet hat, sondern von vornherein als Multiplayer-Spiel ausgelegt war.
So gut diese Spiele offline waren, online war das Spielerlebnis oft so dilletantisch umgesetzt, dass sich dem Spieler die Haare gekräuselt haben. Burnout 3 beispielsweise war ein groteskes Beispiel für eine miese Umsetzung eines Spiels. Kaum etwas funktionierte so wie man es von anderen Xbox Spielen gewohnt ist. Die Freundeslisten geben bis zum heutigen Tage kaum Auskunft über wichtige Details. Immerhin wurden nach Monaten des Wartens die zahlreichen Verbindungsabbrüche ausgemerzt.
Need for Speed 2 konnte eine Spielelobby nur für ein einziges Rennen bieten. Kaum vorstellbar, ob und was man sich dabei etwas gedacht hat. Ghost Recon 2 "verwöhnte" die Spieler mehrere Monate lang mit einer nicht benutzbaren Freundesliste und bis zum heutigen Tage mit Abstürzen und als Bonus mit der vielleicht schlechtesten Menüführung der Geschichte der Videospiele.
Brothers in Arms war ebenfalls unlogisch und wenig benutzerfreundlich umgesetzt. Von Verbindungsabbrüchen und schlechter Sprachausgabe ganz zu schweigen. Dass die Spielbalance wenig ausgeglichen war, machte das Ganze noch schlimmer.
Star Wars Battlefront schließlich ist das Vorbild, wenn es darum geht, die Sprachverständigung auf ein Minimum zu drücken. Selbst, wenn man nur zu zweit spielt, erinnert die Sprachqualität an uralte Dampfradios aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg. Eine Lobby, die man zur Besprechung von Spielen benutzen könnte, hat man sich ebenfalls gleich eingespart...

All diese Spiel werden nun in absehbarer Zeit von einem Nachfolger abgelöst. Aber wie soll man als Spieler, der sein Geld nicht zum Fenster hinauswerfen möchte, reagieren? Vielleicht kauft sich diese potenziellen Hits. Vielleicht tut man dies im Vertrauen darauf, dass die Publisher aus ihren Fehlern gelernt haben. Vielleicht lässt man es aber auch sein und überlegt es sich zweimal, denn dass offensichtliche Fehler im Onlinespiel ausgebügelt werden, und das hat uns die Vergangenheit gelehrt, ist keine Selbstverständlichkeit. Die Gefahr, dass man sich im Herbst wieder übermäßig ärgern muss, weil Spiele vermurkst werden und ohne Qualitätskontrolle auf den Markt kommen, ist sehr, sehr groß. Und plötzlich stellt man fest, dass man sich die 50 bis 60 Euro auch hätte sparen können.
Auf der aktuellen Xbox wird ein gewisser Standard bei der Qualität wohl kaum noch eingehalten werden. Hoffen wir, dass Microsoft die Publisher in Zukunft verpflichtet, wenigstens Spielen für die Xbox 360 eine gewisse Qualität angedeihen zu lassen.

Halo 2 - Online Experience
Es nimmt kein Ende, aber Halo 2 ist nun mal in diesen Tagen ein Thema, dem man nicht entkommen kann. Das Spiel besteht bekanntlich nicht nur aus einem Einzelspielermodus, sondern kann auch per Xbox Live gespielt werden. Im Vorfeld der Veröffentlichung wurden diverse Details bekannt. Zum Beispiel, dass ein äußerst umfangreicher Beta Test stattgefunden hat und auch dass das Spiel über sehr viele Spielmodi verfügt, die für eine lange Motivation sorgen sollen.

In den vergangenen Tagen hatten bereits unzählige Spieler die Gelegenheit, das Spiel ausgiebig zu genießen.

Gute Seiten

Das Spiel läuft sehr gut. Punkt. Zwar gibt es hin und wieder die bekannten Sprachaussetzer. Manchmal, sehr selten, stockt die Verbindung und alle Spieler müssen eine unfreiwillige Pause einlegen. Während dieser Pause kann man sich mit allen Spielern unterhalten und kurze Zeit später geht das Spiel nahtlos weiter. Diese Kleinigkeiten sind allerdings nicht weiter frustrierend. Das allgemeine Spielgefühl ist sehr gut. Und wenn man bedenkt, wie groß der Ansturm auf Halo ist, wird man mit diesen Fehlerchen gut durch die nächsten Wochen kommen. Irgendwann wird sicher auch der Hype rund um Halo 2 nachlassen.
Eine weitere tadellose Leistung besteht darin, dass für das Spiel offensichtlich eigene Server von Bungie eingesetzt werden. Bei solchen Alleingängen ist man seit dem Fiasko von Burnout 3 sehr skeptisch, aber wie man sieht, gibt es Hersteller, die das ohne Probleme über die Bühne bringen können.

Die Auswahl, was und wie man denn nun spielen möchte, ist sehr groß. Ob einer gegen den Rest, Team gegen Team, alles wird geboten.

Eine sehr gute und begrüßenswerte Neuerung gibt es hinsichtlich einer Spielelobby. Eine solche Lobby ist nicht an einen Spieler gebunden. Wenn Spieler X ein Spiel eröffnet, ist er zunächst der Herr über die Einstellungen. Verlässt er das Spiel aber, kann er seine Befugnisse einfach an einen anwesenden Spieler abtreten und so können alle anderen weiterspielen. An dieser Umsetzung sollten sich die Hersteller in Zukunft ein Bespiel nehmen.
Wählt der Host eine neue Karte aus, wird sie unauffällig im Hintergrund geladen und steht nach dem Spielstart umgehend zur Verfügung. In der Zwischenzeit können die anderen Spieler bequem und schnell Teams wechseln, in Freundeslisten stöbern und allerlei anderen Schabernack treiben.

Eine weitere Neuerung ist, dass man zusammen mit anwesenden Spielern auf einen anderen Server wechseln kann. So kann man sich als Gruppe von Spiel zu Spiel ballern und dabei auf immer neue Gegner treffen.

Schlechte Seiten

Wo Licht ist, gibt es auch Schatten. Nicht so sehr auf der technischen Seite, vielmehr bei der Bedienung. Bei der Bedienlogik allgemein.

Noch nie sah man so viele ratlose Menschen auf einem Fleck. Dabei führen meistens die Einäugigen die Blinden. Niemand weiß mit Bestimmtheit, wie etwas wirklich funktioniert, aber man ist ja hilfsbereit und teilt sein frisch auf einem anderen Server erworbenes Wissen mit den anderen Spielern. Dass dabei aber auch viele Halbwahrheiten vermittelt werden, lässt sich nicht vermeiden.

Die Wurzel allen Übels liegt darin, dass viele Aspekte des Spiels sehr kompliziert sind. Jeder kennt die Funktion "Optimatch". Ruft man sie in einem beliebigen anderen Spiel auf, kann man sich eine Liste aller verfügbaren Spiele auf den Bildschirm holen, die man meistens um weitere Kriterien erweitern kann, bis man zur gewünschten Spielvariante stößt. In einem Rennspiel kann man so alle deutschen Servern herausfiltern oder alle, die eine bestimmte Strecke anbieten.
Nicht so bei Halo 2.
Diese Option wirft zwar den Spieler, wenn er denn Glück hat, in ein Spiel. Die Entscheidung, wo er letztlich landet, wird aber durch Automatismen gesteuert, die man schlich nicht durchschaut. Man kann nichts beeinflussen.

Schuld daran trägt die spärliche Informationspolitik von Microsoft und Bungie. Das Handbuch schweigt sich weitgehend zu den Fragen aus, die die Spieler bewegen. Es ist so, dass lieb gewonnene Gewohnheiten bei der Bedienung all dieser Funktionen hier nicht mehr funktionieren. So gibt es diverse Gruppenfunktionen, Clanfunktionen und auch, ziemlich versteckt, die Möglichkeit einen Server nur für Freunde zu öffnen. Doch all das erschließt sich nicht intuitiv und muss erst herausgefunden werden. Auch die Frage wie und wann ein Spieler einen höheren Rang durch gewonnene Spiele erhält, ist noch immer ungeklärt.

Das sehr gut gemachte und auf den ersten Blick übersichtliche Menü mit all seinen Funktionen gerät so zur Falle, die einen zwingt, sein Hirn mehr zu beanspruchen als man das gewohnt ist...

Bungie.net

Nun ist es nicht so, dass man ganz allein gelassen wird. Es gibt da noch Bungie.net. Die Zentrale aller Halo-Aktivitäten.
ABER, liebe Entwickler, ich will nicht meinen Rechner anwerfen und stundenlang Seiten im Web blättern.
Die meisten Fragen, die man hat, werden auf Bungie.net beantwortet. Nur, will das wirklich jemand? Selbst die Statistiken zu jedem Spieler sind nur über den Webbrowser einzusehen. Das bedeutet, dass man sehr lange Texte in englisch lesen muss, auf Webseiten, die die hellblaue Schrift auf dunkelblauem Untergrund darstellen. Und all das, um im Ansatz zu verstehen, was man wie machen muss.

Bleibt die Frage, warum das so kompliziert sein muss und warum Microsoft davon ausgeht, dass jeder Spieler die englische Sprache so gut versteht, dass er einen Nutzen aus den Seiten von Bungie.net zieht.

Wer des englischen nicht mächtig ist, muss sein Heil in den zahlreichen deutschen Foren suchen und hoffen, dass alles was dort steht, auch der Wahrheit entspricht.

Fazit

Nett gemeint, aber schlecht umgesetzt. Die vielfältigen Funktionen mögen sich den Entwicklern erschließen, die seit Jahren daran arbeiten. Ein durchschnittlich intelligenter Spieler ist schnell überfordert. Zum Glück kann man auch abseits aller Schwierigkeiten ein ganz normales Spiel eröffnen und sich während der Spielpausen gegenseitig fragen wie denn dies und jenes nun wirklich funktionieren könnte. Das erhöht immerhin die Kommunikation untereinander.

Ich hab keine Lust, Bungie.net zu durchforsten... Sachdienliche Hinweise nimmt die Redaktion gern entgegen.

Verdammt unbillig
So, der Preis ist raus und die halbe Xbox-Gemeinschaft ist erbost. Die Xbox 360 wird in zwei Konfigurationen kommen. Eine für 299€, eine für 399€.
Diese Preisgestaltung ist keine schlechte Idee von Microsoft. So kann man stolz behaupten, man führe eine Next Generation-Konsole zu einem extrem fairen und günstigen Preis ein. Aus Sicht des Herstellers und für das Marketing eine gelungene Sache. Die Basis an installierter Hardware kann man nur über einen günstigen Preis schnell erweitern.
In Anbetracht des Starts der PS3 von Sony im Frühjahr oder Sommer 2006, eigentlich die einzig mögliche Entscheidung. Denn die PS3 wird der Xbox 360 Käufer abjagen, egal wie positiv man die eine und wie negativ man die andere Konsole sieht. Das ist ein unumstößlicher Fakt. Sony ist ein erdrückender Konkurrent und wenn Microsoft nicht binnen weniger Monate die größte mögliche Menge an Konsolen verkauft, dann wird man es sehr schwer haben im Kampf gegen Sony.

Als Spieler fragt man sich allerdings, ob man mit der Grundkonsole überhaupt vernünftig spielen können wird.
Nicht, dass es bei bisherigen Konsolen anders gewesen wäre. Bisher wurde auch kaum mehr als ein billiges Fernseh-Kabel mitgeliefert. Erst durch den Launch der ersten Xbox wurde man etwas verwöhnt. Man musste keine Speicherkarten kaufen, um seine Spiele speichern zu können. Die Festplatte nimmt viele Stunden an Musik auf, die man beim Spielen hören kann. Und sie war von Anfang an mit einem Ethernet-Anschluss ausgestattet, um über Xbox Live mit anderen zu spielen.
Man darf kaum erwarten, dass man bei der "Billig-Xbox" eine Möglichkeit haben wird, seine Speicherstände zu sichern. Also benötigt man eine Speicherkarte oder doch gleich die Festplatte. Laut Microsoft wird auch diese Version eine Xboxlive Silber Mitgliedschaft beinhalten, um Content herunterzuladen. Wo dieser Content dann aber gespeichert werden soll, wird nicht verraten.
Mitglieder des jetzigen Xbox Live können ohne Probleme ihre Mitgliedschaft auch auf der neuen Xbox nutzen. Aber, da das Headset nicht kompatibel sein wird, muss man sich auch dieses noch zulegen. Wieder 20€ mehr.
Ein Wireless-Controller ist nett, aber kein Muss. Ein hochwertiges Anschlusskabel für den Fernseher sollte man sich dann vielleicht doch noch gönnen. Schon hat man den Preis von 399€ gesprengt und sieht vielleicht wie Microsoft den recht niedrigen Einstiegspreis finanziert: über das Zubehör. Denn ein Wireless-Controller für 45€ oder eine Festplatte mit nur 20 GB für 100€ sind, seien wird ehrlich, sauteuer.

Die Premium-Xbox stellt das wesentlich realistischere Angebot dar und die "Kleine" ist nur dazu da, um die psychologische Marke von unter 300€ im Bewusstsein der Verbraucher zu verankern.

So what! Das ist eine nagelneue Konsole mit bahnbrechender Technik, also wollen wir nicht meckern und uns auch nicht im Kopf den Preis in DM umrechnen und am Ende sehen, was wir für´s Daddeln bezahlen...

Mit der GC-Weihnachtsaktion schon jetzt Messe-Tickets sichern
GC-Fans aufgepasst: Nun gibt es das richtige Weihnachtsgeschenk. Ab sofort ist es möglich, die Eintrittskarten für das Sommerhighlight des Jahres zu bestellen. Die Bezahlung geht einfach per Lastschrift oder Kreditkarte. Die Kartenbestellung sollte allerdings bis spätestens 12.12.2006 bei der Leipziger Messe eingehen, damit die Karten noch rechtzeitig bis Weihnachten verschickt werden können. Die Vorteile dieser Aktion liegen auf der Hand. Mit den Karten ist ein Volltreffer auf dem Gabentisch garantiert, zudem entstehen keine Vorverkaufsgebühren, die Versandkosten übernimmt die Leipziger Messe und die Eintrittskarte berechtigt während der Laufzeit der GC (23. bis 26. August 2007) zur freien Fahrt zum beziehungsweise vom Messegelände mit den öffentlichen Personennahverkehrsmitteln des Mitteldeutschen Verkehrsbundes (beschränkt auf Zone 110, 151-156, 162-168, 210, 221-225 sowie 231-234). Tageskarten kosten 12 Euro, ermäßigte Karten sind bereits für 8,50 Euro zu erhalten. Grenzenlosen Spielspass garantiert die Dauerkarte: für nur 29,50 Euro kann an allen vier Messetagen von früh bis spät gespielt werden.
Bullet Witch
Das Spiel von Atari soll ja im März 2007 erscheinen und damit die Zeit schneller vergeht haben wie ein paar Bilder. Die Story um die hübsche Hexe Alicia ist schnell erzählt. Die Heldin muss ihre Welt vor bösen Kreaturen beschützen und dabei erfährt sie noch ein Paar Geheimnisse die ihre Vergangenheit betreffen
Aus dem Leben eines Halo-Käufers
Schaut man seit dem letzten Wochenende in diverse Foren, entdeckt man immer mehr glückliche Besitzer von Halo 2. Selbst wenn man sich dem Trubel entziehen wollte, es geht nicht. Allerorten hört man nur Halo, Halo, Halo. Will man in den nächsten Tagen und Wochen nicht allein spielen, weil alle Freunde und Bekannte bei Halo rumhängen, muss man sich das Spiel also kaufen. Wäre da nicht diese unsägliche Beschränkung von Microsoft, dass das Spiel erst ab dem 11.11 verkauft werden darf. Wie zum Teufel kommen dann all diese Leute an das Spiel heran.

Also auf zum Selbstversuch. Verdammt noch mal, man wird das Spiel doch auch schon vorher auftreiben können. Mit allen anderen ging es ja auch.

Akt 1
Anruf bei einem bundesweiten Versender, der einige Strassen weiter seine Zentrale hat.

Käufer: Hallo, ich würde Halo 2 gern heute schon haben
Verkäufer (amüsiert): Nee, das gibt es doch erst am 11.11. Vorher darf ich das nicht verkaufen
Käufer (lügt): Ja, aber ich bin nur noch heute in der Stadt und am 11.11 bin ich in Hamburg. Dann kaufe ich es da und ihr habt ein Spiel weniger an den Man gebracht.
Verkäufer (mitleidig): Ja, das ist Pech, aber wir dürfen das nicht. Wir mussten da etwas unterschreiben und wenn wir dagegen verstoßen, müssen wir eine fünfstellige Summe als Strafe bezahlen.
Käufer (lügt diesmal nicht): Aber im Internet finden sich so viele Beiträge, dass das schon von diversen Geschäften verkauft wird.
Verkäufer (leicht panisch): Wirklich!?! Moment, da muss ich mal nachfragen. Käufer (grinst und wähnt sich am Ziel): Ok, ich warte
Verkäufer: Sorry, wir können das nicht machen. Das ist uns zu gefährlich.

Verdammt, die sind hartnäckig.
Microsoft: 1 Käufer: 0


Euch krieg ich noch

Akt 2
Eine große Filiale einer noch größeren Elektrokette wird aufgesucht

Käufer blickt ins Regal. Nichts zu sehen von Halo 2. Wenige Meter weiter steht eine freundlich aussehende Verkäuferin. Die schnapp ich mir.

Käufer: Hallo, ich hätte gern einmal Halo 2 zum Mitnehmen.
Verkäuferin: Tut mir leid, wir dürfen noch nicht.
Käufer (lügt, dass sich die Balken biegen): Aber so viele Geschäfte verkaufen das schon. Zum Beispiel dieser Versender (der aus Akt 1), aber den mag ich nicht und deshalb wollte ich das Spiel hier kaufen.
Verkäuferin (etwas verzweifelt): Was, wirklich? Andere verkaufen das schon? Dann muss ich mich schlau machen. Wir dürfen das laut Zentrale nicht. Sonst wird es teuer. Aber wenn die das machen, dann werden wir das heute auch machen, weil wir sonst einen Nachteil haben.
Käufer (sieht seine Chance und stichelt gegen die Verräter): Ja, ja, kein Schwein schert sich um die Beschränkungen. Warum sollt ihr darunter leiden.
Verkäuferin: Stimmt, aber ich muss erst mal überall nachfragen. Das kann bis heute Abend dauern. Und wenn ich Dir das mitgebe, dann läuft es durch die Kasse und die Zentrale kriegt es mit und dann bricht die Hölle hier los. Sorry!

Wieder ein Fehlschlag
Microsoft: 2 Käufer: 0

Akt 3
Eine nicht ganz so große Filiale einer nicht ganz so großen Elektrokette wird aufgesucht

Käufer blickt wieder ins Regal. Nichts zu sehen von Halo 2. Ein freundlich aussehender junger Mann steht am Info-Schalter. Er heißt Ali und grüßt nett. Jetzt oder nie!

Käufer: Haben Sie das Spiel Halo 2 hier schon irgendwo?
Verkäufer: Moment, ich seh´ im Computer nach. Ist das Playstation?
Käufer (wittert schon den Sieg): Äh, nö. Ist Xbox
Verkäufer (tippt und sucht und tippt und sucht): Ach, hier ist es. Ja, wir haben 30 Stück. Sind die nicht im Regal?
Käufer (ahnungslos): Nee, konnte ich nicht finden.
Verkäufer: Moment, ich hol eines aus dem Lager.
Käufer (verbirgt seine zitternden Hände unter dem Tresen und verkneift sich ein Grinsen): Ok, ich warte. Danke.

Der Verkäufer geht ins Lager und kommt einige Minuten später wieder. Der Käufer schlendert ihm scheinbar gelangweilt entgegen und tut so, als würde er sich die aufgebauten Ghetto-Blaster ansehen. Jetzt kann nur noch eins passieren: Ein Kollege, der besser informiert ist, sieht das Spiel und erinnert sich an das Verkaufsverbot vor dem 11.11.
Also auf zum Angriff und geh Ali entgegen. Lenk ihn von den anderen ab.

Verkäufer: So, hier ist es. Ich weiß aber gar nicht, was das kostet. Soll ich mal nachsehen?
Käufer (denk sich "NEIN!"): Ach, nö, dieses Zeug kostet eh immer dasselbe. Danke und schönen Tag.

Kurz darauf die Karte gezückt und raus aus dem Laden. Mit dem Gefühl, als hätte man das Spiel geklaut.

BINGO. DANKE ALI

Die Moral von der Geschicht: Die dümmsten Auflagen bringen nichts, wenn nicht alle Verkäufer darüber informiert sind.

Forza Vorabbericht
Es gibt Videospielredakteure, die kann man nur beneiden. Einige davon arbeiten für die englische Xbox Website Teamxbox. Sie hatten nun die seltene Gelegenheit, Forza Motorsport anzuspielen. Es war natürlich keine Vollversion und die Entwickler halten sich noch immer mit Details zum Online Modus oder den genauen Angaben zu den verwendeten Fahrzeuge zurück. Aber selbst eine Preview Version dieses Spiels zu testen, kann die Glückshormone schon in die Höhe treiben. Forza Motorsport wurde auf der diesjährigen E3 vorgestellt und geistert seitdem als neue Rennspiel Hoffnung durch die einschlägige Presse. Außerhalb der Entwicklungsstudios hat kaum jemand das Spiel gesehen, aber dennoch wird es bereits jetzt als Gran Turismo Killer gehandelt. Dass an diesen Superlativen etwas Wahres dran ist, das haben die Mitarbeiter von Teamxbox nun selbst feststellen dürfen. Viel durften sie noch nicht ausprobieren, aber das was sie sehen durften, schien sie in helle Freude zu versetzen. Die Fahrphysik und die Möglichkeit des Tunings der Autos sollen eine völlig neue Dimension erreichen. Man kennt das Tuning bereits von diversen anderen Spielen. Man geht in den Shop, kauft sich für seinen Boliden einen gigantischen Spoiler oder bessere Federn und nun hat mehr entweder mehr Abtrieb bei den Rennen oder eine bessere Federung. Ob man diese neu gekauften Teile aber beim Rennen nun wirklich bemerkt oder sich dies nur einbildet, ist eine Frage der Phantasie. Meistens ist es so, dass neue Tuningteile das Fahrverhalten grob verändern. Nicht so bei Forza Motorsport. Dort soll sich jede noch so kleine Änderung am Fahrverhalten bemerkbar machen. Wobei kleine Änderungen nur kleine oder kleinste Wirkung zeigen. Diese Tuningmaßnahmen gehen aber über das bisher Gesehene weit hinaus. Um zum Beispiel das Maximum aus einem Motor herauszuholen, ist es von Vorteil, wenn man ein fundiertes technisches Verständnis von Leistungskurven, Turbinengeometrie und all den anderen technischen Begrifflichkeiten mitbringt. Änderungen beeinflussen sich gegenseitig und um das optimale Tuning herauszufinden, wird man wohl oder übel zum Mechaniker mutieren müssen. Natürlich kann man nicht nur den Motor verändern und tunen. Auch aerodynamische Anbauteile tragen dazu bei, ob man eine hundertstel Sekunde schneller ist als der Gegner. Alle Aspekte, die man an einem Fahrzeug verändern und verbessern kann, werden in Forza Motorsport Anwendung finden. Dabei kann man aus real existierenden Goodies von real existierenden Herstellern wählen.
Ein weiterer Aspekt ist das optische Tuning. Die Fahrzeuge können in allen Bereichen optisch geändert werden. Dabei soll eine Art "Mini-Photoshop" zum Einsatz kommen. Wie in einer Bildbearbeitung soll es möglich sein, eigene Logos, Schriftzüge und Lackierungen zu kreieren. Tausende Varianten sind dabei möglich, damit ist gewährleistet, dass kaum ein Auto einem anderen gleicht. Dem individuellen, einzigartigen Auto steht nichts mehr im Wege. Es dürfte sich ein reger Designwettbewerb entwickeln, wenn das Spiel erst erscheint. Vielleicht wird es dann nicht mehr nur Rennturniere geben, sondern auch eine Art Showroom in dem jeder sei Auto ausstellen kann. Alles was bisher an die Öffentlichkeit durchgedrungen ist, lässt Forza Motorsport bereits jetzt zu einem der besten Rennspiele aller Zeiten werden. Wenn die Entwickler keine groben Patzer verursachen, dann könnte es wirklich der erwartete Gran Turismo Killer werden. Wann das Spiel erscheint, steht allerdings noch in den Sternen. Vor 2005 sollte man nicht damit rechnen.

Qualitätskontrolle
Als vor ca. einem Jahr Project Gotham Racing 2 für die Xbox auf den Markt kam, hat dieses Spiel die Messlatte für das Online-Gaming sehr hoch gelegt. Nahezu alles funktionierte perfekt und so erfreut sich das Spiel noch immer einer hohen Beliebtheit. Abgesehen von gelegentlichen Inkompatibilitäten zwischen diversen Routern, waren kaum Klagen der Spieler zu hören. Spiele finden, die Freundesliste einsehen, Einladungen prüfen, das alles lief und läuft reibungslos.
Diese Messlatte scheint aber so hoch angelegt zu sein, dass kaum ein Spiel es seitdem geschafft hat, eine ähnlich perfekte Xbox Live Anbindung mitzubringen.
Wer erinnert sich nicht an Splinter Cell 2? Ein aufregender Online-Modus, aber kaum funktionierende Features. Obwohl in einer Lobby nur vier Spieler versammelt waren, konnten sie sich kaum miteinander verständigen. Abstürze, Verbindungsabbrüche und frustrierte Spieler waren die Folge. Ubisoft brauchte endlose Wochen, bis die gröbsten Mängel durch einen Patch behoben waren.
DTM Race Driver 2 war der nächste Kandidat, der durch Peinlichkeiten auf sich aufmerksam machte. Codemasters verkaufte über teure 0190 Hotlines Cheat-Codes. Dass diese Codes auch online funktionierten, schien niemandem bei der Entwicklung aufzufallen. Ein schlechter Netzwerkcode kam hinzu und schon war der Spielspaß am Ende.
Selbst ein Riese wie Microsoft, der Publisher von Project Gotham Racing 2, blieb nicht von solchen Pannen verschont. RalliSport Challenge 2, ein grandioses Spiel, litt ebenfalls unter Cheatern, die mit regelwidrigen Fahrzeugen auf Rekordjagd gehen konnten. Den Cheatern kann man keinen Vorwurf machen. Sie entdecken Lücken, die die Entwickler eigentlich bereits bei der Entwicklung ausmerzen sollten. Auch hier ließ ein Patch endlos lange auf sich warten.
Und was sich Electronic Arts nun bei BurnOut 3 erlaubt hat, sprengt alle Maßstäbe. EA setzt nicht nur eigene Server ein, sie tun das so dilettantisch, dass momentan kaum ein Online-Spiel fehlerfrei läuft. Ob und wann ein Patch herauskommen wird, steht noch in den Sternen. Das Statement von EA, dass man die Probleme und Feedbacks der Spieler beobachten und bei Bedarf weitere Server hinzuschalten will, ist fast eine Ohrfeige ins Gesicht aller Spieler, die online einfach nur ungetrübten Spaß haben wollen.

Man fragt sich, welche Qualitätskontrollen während und nach der Entwicklung durchgeführt werden. Immerhin ist man als Xbox Live Spieler ein zahlender Kunde und darf erwarten, dass ein Spiel auch ohne nachträglichen Patch funktioniert. Warum werden nicht ganz normale Spieler als Betatester eingeladen? Die Entwickler selbst scheinen vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr zu sehen. Der Otto-Normal-Spieler sieht die Bugs und Unzulänglichkeiten auf den ersten Blick. Dass Microsoft nicht energischer auf einem gewissen Grad an Qualität besteht, ist nicht nachvollziehbar, denn letztendlich fallen alle negativen Eindrücke, die durch schlecht umgesetzte Spiele entstehen, fast ausnahmslos auf Microsoft und die Xbox zurück.

Eine Kuriosität am Rande sieht man auf dem Screenshot links. Da EA es den Spielern in BurnOut erlaubt, einem Server einen eigenen Namen zu geben, entstehen solch unfreiwillig komischen Gebilde. Selbst Server mit Namen wie "EA Stinkt" wurden vereinzelt bereits gesichtet. Verwundern kann es nicht...

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